Stipendien & Förderung

23.05.2023 - Stipendiat*innen legen Fokus auf BUCS IT

Am 23.05.2023 gingen unsere Deutschlandstipendiat*innen wieder auf Entdeckungstour zu einem unserer Netzwerkpartner: BUCS IT öffnete die Tore der Alten Weberei am Wuppertaler Arrenberg, wo das innovative Tech-Unternehmen beheimatet ist. Nach einer kurzen Begrüßung durch Manuel Becker, Head of Talent and Culture, ließ es sich auch Geschäftsführer Dennis Felderhoff nicht nehmen, den Stipendiat*innen persönlich einen unterhaltsamen Überblick über die (sehr erfolgreiche) Unternehmenshistorie zu verschaffen. Dann übernahm Nico Vossbeck das Ruder und erläuterte die Wichtigkeit von Zielsetzungsstrategien anhand der OKR-Methode (Objectives and Key Results), die nicht nur Google erfolgreich macht, sondern auch von BUCS IT praktiziert wird und ebenfalls auf persönliche Ziele angewendet werden kann. Hier konnte vermutlich jede*r Teilnehmer*in Optimierungsansätze für das eigene Arbeitsverhalten erkennen. Nach einer ausgedehnten Führung durch die eindrucksvollen und einladenden Büroräumlichkeiten genossen die rund 30 Teilnehmer*innen neben Pizza und dem schönen Ausblick auf die Wupper auch den angeregten Austausch mit den Gastgebern, die während des gesamten Aufenthalts bewiesen, warum sie schon seit Jahren regelmäßig zu Deutschlands besten Arbeitgebern gewählt werden.

Den Stipendiat*innen, die nicht an der Exkursion teilnehmen konnten, stellt die Geschäftsstelle die Präsentation gern zur Verfügung.

20.04.2023 - MENTOR.I Stiftung

„SELBST | WERT | ORIENTIERUNG“  

Diesen Dreiklang beleuchtete die MENTOR.I Stiftung am 20.04.2023 in ihrem ersten online Workshop für die Bergische Universität Wuppertal. Im Rahmen des ideellen Förderprogramms des Deutschlandstipendiums waren 45 Stipendiatinnen und Stipendiaten zusammengekommen, um sich der Frage nach beruflicher und privater Orientierung einmal auf andere Art und Weise zu näheren: Was möchte ich mit meinem Leben anfangen und welche Ziele habe ich? Was kann ich gut und was braucht die Welt? 

In diesem Online-Workshop kombinierte Bettina Nolting, Vorsitzende der MENTOR.I Stiftung, philosophische Impulse als Gedankenanreger mit praktischen Übungen zur Selbstorientierung. Darüber hinaus gab sie dem gemeinsamen Austausch Raum, um sich in gegenseitiger Inspiration diesem spannenden Thema zu nähern – frei von Erwartungshaltungen und Wettbewerbsatmosphäre, die vielleicht im persönlichen Umfeld kursieren.

Die MENTOR.I Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Detmold. Ihr besonderer Fokus liegt auf interdisziplinär ausgerichteten Formaten, in denen sich unterschiedliche Blickachsen aus Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft kreuzen. Ihre Zielgruppe ist neben Hochschulen, Verbänden und allgemeinen Bildungsträgern natürlich auch die interessierte Öffentlichkeit. Zentral versteht sich die Stiftung als Impulsgeber, der philosophische Fragen in wirtschaftlichen Kontexten stellt. Als Förderer des Deutschlandstipendiums engagiert sich die Stiftung aktiv in den ideellen Förderprogrammen verschiedener Hochschulen. 

31.03.2023 - Exkursion der Superlative, unser Besuch bei Vorwerk

Wer bei dem Titel „LkSG, ESG, CRSD – wtf?! “ nur Fragezeichen vor sich sieht oder an einen älteren Songtitel der Fantastischen 4 denkt, sollte sich einmal mit Thomas Hajduk, Director Sustainability der Firma Vorwerk SE & Co. KG austauschen. Bei der ersten Exkursion in diesem Stipendienjahr begeisterte Hajduk ganze 43 Stipendiat*innen mit einem Vortrag zu seinem Fachgebiet unternehmerische Nachhaltigkeit, das er anhand von Praxisbeispielen unter anderem aus dem Hause Vorwerk anschaulich sowie fachlich fundiert vorstellte und sich auch nicht scheute, kritische Einwände anzuerkennen und zu diskutieren. Es entspann sich ein lebhafter Austausch, der letztlich nur aus Zeitgründen unterbrochen werden musste. Doch Zeit deswegen Trübsal zu blasen, blieb nicht, denn auch die Personalerinnen von Vorwerk SE & Co. KG und der Vorwerk Elektrowerke GmbH & Co. KG waren beim anschließenden Get-Together stark gefragt: Ob Werkstudententätigkeit oder Einstiegsstelle – die Möglichkeiten für Studierende fast jeden Fachbereichs sind beim Traditionsunternehmen Vorwerk, das in diesem Jahr zudem seinen 140. Geburtstag feiert, enorm.

Wer nun denkt, besser geht es nicht mehr, wird allerdings eines Besseren belehrt: Dr. Jörg Mittelsten Scheid, der wohl in Wuppertal jedem bekannte Vorwerk-Enkel, langjähriger Gesellschafter und nun Ehrenvorsitzender des Beirats – von der Belegschaft liebevoll „Dr. Jörg“ genannt – ließ es sich nicht nehmen, die Deutschlandstipendiat*innen auf eine sehr persönliche und einnehmende Weise zu begrüßen. Ein Ritterschlag für das Programm und die Studierenden. Vielen Dank Vorwerk, wir kommen wieder!

Erfolgreiches Netzwerken beim Neujahrsfrühstück

Nach zweijähriger Zwangspause konnte am 15.02.2023 endlich wieder unser Deutschlandstipendien-Business Breakfast stattfinden: Rund 50 Förderer*innen trafen zum Neujahrsfrühstück im zum Forum Produktdesign umgebauten alten Solinger Hauptbahnhof aufeinander und nutzten die Zeit zum geselligen Austausch sowie zum Kennenlernen des dort beheimateten Lehrstuhls für Neue Fertigungstechnologie und Werkstoffe. Nach einer herzlichen Begrüßung durch Rektorin, Prof. Dr. Birgitta Wolff, eröffnete Prof. Dr. Arne Röttger mit seinem Vortrag spannende Einblicke in sein komplexes Lehrgebiet und regte das Publikum zu interessierten Gesprächen an. Zudem boten er und sein Team, die Möglichkeit, die Laborräumlichkeiten zu besuchen und somit einen tieferen Eindruck von der Materie zu erlangen. Als Zusatzangebot öffnete auch das benachbarte Museum Plagiarius seine Pforten und bot interessierten Besucher*innen einen kleinen Diskurs ins Reich der Produktkopien.

Alles in allem blicken wir sehr zufrieden auf einen geselligen, entspannten, informativen und fachlich interessanten Vormittag zurück, für dessen Gelingen wir uns bei allen Beteiligten – von den Förderer*innen über das personell zahlreich vertretene Rektoratsteam bis hin zu den Mitarbeiter*innen des Lehrstuhls - herzlich bedanken möchten!

31.08.2022 - Exkursion zu Schmersal

Rund 40 Stipendiaten und Stipendiatinnen des Deutschlandstipendiums waren am 31. August 2022 im Rahmen einer Exkursion zu Besuch bei Schmersal. Die Veranstaltung, die Annika Grübler, Leiterin der Geschäftsstelle Deutschlandstipendium an der Bergischen Universität Wuppertal initiiert hatte, ermöglichte einen ebenso informativen wie lockeren Austausch zwischen dem akademischen Nachwuchs und verschiedenen Vertretern des Industrieunternehmens.

Geschäftsführer Philip Schmersal berichtete in seinem Vortrag über den Cyberangriff auf Schmersal im Mai 2020 und die Konsequenzen für die Cybersecurity des Unternehmens. Edgar Stadler, Divisionsleiter Technik, referierte über die aktuelle Rohstoffknappheit und die Folgen für die zukünftige Arbeitswelt. Ein Rundgang durch die Hausausstellung gab einen Überblick über die Produktpalette und die neuesten Entwicklungen von Schmersal.

Beim anschließenden Get-Together standen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Technischen Vertrieb, Produktmanagement, der IT und weiteren Abteilungen für Fragen zur Verfügung. Auf der Dachterrasse des Unternehmens, sorgten Sonnenschein, frisch gebackene Waffeln und Würstchen vom Grill für einen gelungenen Ausklang der Veranstaltung.  

21.05.2022 - Exkursion der Deutschlandstipendiat*innen in die Schwebebahnwerkstatt

Am Samstag waren 23 Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten zu Gast in der Schwebebahnwerkstatt Vohwinkel. Wir haben uns sehr gefreut, nach langer Pause durch die Pandemie endlich wieder eine Veranstaltung vor Ort mit Besichtigung der Werkstatt und Wagenhalle anbieten zu können.

Geschäftsführer Ulrich Jaeger begrüßte die Teilnehmenden, anschließend berichtete Herr Dr. Christian Kindinger anschaulich über unsere Schwebebahn und die Herausforderungen der letzten Jahre, aber auch, wie wir diese angehen und gemeistert haben. Herr Lutz Meyer-Pächtel, aus dem Bereich Personalentwicklung, ging auf den Umgang mit Hindernissen und Herausforderungen ein und schlug so die Brücke für die Studierenden, um ihnen auf anschauliche Art und  Weise Werkzeuge an die Hand zu geben, Probleme im eigenen Lebens- und Berufsweg meistern zu können. Frau Sylvia Rath informierte abschließend über die WSW als Partner im Studium.

Als für das Gruppenfoto die Uni-Schwebebahn im Hintergrund vorbeifuhr – und das an dem Tag, an dem die BUW ihren 50. Geburtstag feierte – war allen klar: eine gelungene Veranstaltung.

Sylvia Rath, Personalreferentin
WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH

26.04.2022 - Deutschlandstipendiat*innen bei der Berger Gruppe

Am 26. April lud die Berger Gruppe die Deutschlandstipendiat*innen der Bergischen Universität Wuppertal zu einem Vortrag über das „Bergische Hochwasser-Warnsystem 4.0“ ein. Knapp 50 Deutschlandstipendiat*innen besuchten die Berger Gruppe in der Kohlfurth und weitere 20 schalteten sich hybrid online per Videokonferenz dazu.

In einer kurzweiligen Präsentation stellte Dr. Andreas Groß, Geschäftsführer der Berger Gruppe, das von ihm initiierte Projekt vor. Gemeinsam mit Wupperverband, IHK, Bergischem Städtedreieck und IZMD entwickelte die Berger Gruppe ein Frühwarnsystem, das es ermöglicht, über Ultraschall-Sensor-, Abflussmengen- und Niederschlagsmengenmessung den Pegelstand der Wupper zu messen und die lokalen Pegelhöhen in einer komplexen Software für mehrere Stunden im Voraus zu berechnen. Hier kommt die Technologie von Industrie 4.0 zum Einsatz, die im Bereich der Robotik von dem Unternehmen in der Kohlfurth schon seit Jahren genutzt wird.

Nach dem Vortrag hatten die Studierenden vor Ort die Möglichkeit, eine Roboterzelle zum Schleifen von Maschinenmessern in Funktion zu sehen und bei einem anschließenden Grillabend noch gemeinsam mit der Geschäftsführung in den Austausch zu treten.

Nach zwei Jahren Pandemie freute sich Annika Grübler, Leiterin der Geschäftsstelle Deutschlandstipendium an der Bergischen Universität Wuppertal, dass die Veranstaltung in Präsenz stattfinden konnte und mit 50 Teilnehmern vor Ort und 20 online zugeschalteten Studierenden einen regen Anklang fand.

Dr. Stefanie Lemaire
Heinz Berger Maschinenfabrik GmbH & Co. KG
https://www.bergergruppe.de/de/aktuelles/detailansicht/scholarship-holders-at-the-berger-gruppe/

29.06.2021 - Mentorenprogramm - Persönlichkeitstest

Sich der eigenen Persönlichkeit bewusst zu sein, die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen und mit diesen umzugehen, ist im Beruf sowie im Alltag von besonderer Wichtigkeit. Im Rahmen des Mentorenprogramms hatten wir Stipendiat*innen die Möglichkeit, einen sogenannten Antes-DISC Persönlichkeitstest durchzuführen, welcher seit Jahrzehnten, unter anderem auch in wissenschaftlichen Kontexten, in den USA Anwendung findet. Die Ergebnisse und Implikationen des Tests wurden uns in einem digitalen Workshop von Gergely Chowanski, welcher mehr als ein Jahrzehnt in der höchsten deutschen Spielklasse, unter anderem bei Bayer Wuppertal, Volleyball spielte und um die Meisterschaft kämpfte, vorgestellt. Heute ist er als erfolgreicher Entrepreneur und Vermögensberater tätig. Gergely Chowanski demonstrierte mit eindrucksvollen persönlichen Beispielen, wie das Bewusstsein über die eigene Persönlichkeit überaus hilfreich sein kann, die selbstgesteckten Ziele zu erreichen und wie man sich im Wissen um die eigenen Stärken und Schwächen selbst am besten motivieren kann. Sich selbst möglichst frühzeitig kennenzulernen, ist für uns Student*innen besonders wichtig: Während unseres Studiums haben wir die Möglichkeit, verschiedene Berufswege anzuvisieren. Zwar lässt sich die eigene Persönlichkeit auch anpassen, doch ist es erstrebenswert, einen Beruf zu ergreifen, der zur eigenen Persönlichkeit passt. Die Selbsterkenntnisse aus diesem Test sind dafür sehr hilfreich.

Florian Volkhausen, Deutschlandstipendiat

24.03.2021 - Digitaler Workshop für Deutschlandstipendiat*innen mit Huawei

Kulturelle Unterschiede sind für viele heutzutage nichts Neues mehr. Aber wieso ist eine gute interkulturelle Kompetenz überhaupt so wichtig? Was genau macht diese kulturellen Unterschiede vor allem zwischen der deutschen und der chinesischen Kultur aus und wie beeinflusst uns dies im Berufsleben? Mit unserer langjährigen, interkulturellen Erfahrung sind wir als Huawei Technologies Deutschland GmbH, gemeinsam mit 60 Deutschlandstipendiat*innen genau diesen Fragen in Form eines Workshops zum Thema „Cultural Awareness“ nachgegangen.
Mit Hilfe von psychologischen Modellen der Kommunikation und praktischen Beispielen aus dem Arbeitsalltag konnten wir den Studierenden auch in digitaler Form näherbringen, weshalb eine interkulturelle Kompetenz, insbesondere im Arbeitsalltag, von so großer Bedeutung ist.
Der Workshop, genauso wie die Möglichkeit, Einblicke in den Unternehmensalltag zu gewinnen, stießen seitens der Studierenden auf großes Interesse, sodass ein reger Austausch stattfand und interessante Kontakte geknüpft werden konnten.
Wir bedanken uns für den rundum gelungenen Workshop bei allen Beteiligten sowie für die gute Kooperation mit der Universität Wuppertal. Wir freuen uns schon jetzt auf weitere interessante Workshops und den Austausch mit den Studierenden.

Julian Giese
Recruitment Specialist
Huawei Technologies Deutschland GmbH

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